Hochpräzise und effiziente Blechbearbeitung
Präzise Blechbearbeitung – vom Zuschnitt bis zur Baugruppe. Unimec steht für hochpräzise und effiziente Blechberarbeitung – vom Laserschneiden über das Entgraten und Abkanten bis zur Baugruppenmontage.
Effizienz und Präzision in der Blechberarbeitung
Unimec bietet entlang der Prozesskette der Blechbearbeitung viele Möglichkeiten an. Unsere Blechberarbeitung basiert auf einem leistungsfähigen Blechhochregallager mit 200 Lagerplätzen für Baustahl, Edelstahl und Aluminium – jederzeit verfügbar für kurze Reaktionszeiten. Unsere vollautomatisierte Trumpf Laserschneidmaschine ermöglicht präzise Zuschnitte, während eine spezialisierte Entgratmaschine und Gleitschleifanlage für optimale Kantenverrundung sorgen. Anschliessend bringen Abkantpressen und Rundmaschinen die Bleche in die gewünschte Form.
Präzise mechanische Nachbearbeitung von Blechkomponenten
Dank unserer hohen Fertigungstiefe können wir Blechkomponenten umfassend weiterbearbeiten und präzise an individuelle Anforderungen anpassen. Besonders stark sind wir in der mechanischen Nachbearbeitung, die unter anderem das Gewindeschneiden, das Fräsen von Passungen und Taschen sowie die Vorbereitung von Schweisskanten durch präzises Fräsen umfasst.
Baugruppenfertigung aus einer Hand
Wir fertigen komplexe Systeme aus Blech – individuell und mit höchster Präzision. Dabei bieten wir vielfältige Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung von Laserteilen und Biegeteilen zu Baugruppen. In unserer Montageabteilung setzen wir Gewindeeinsätze ein, verbinden Bleche mithilfe von Nieten zu stabilen Blechbaugruppen. In unserem zertifizierten Schweissbetrieb verschweissen wir verschiedene Bleche zu komplexen Schweissbaugruppen.
Zahlen und Fakten
Laserschneiden
Entgraten
Abkanten
Runden
Aus Ideen werden Taten – starten Sie Ihr Projekt mit uns.
Häufig gestellte Fragen zur Blechbearbeitung
Welche Biegewerte wie Innenradius, Verkürzungswerte oder K-Faktoren müssen bei der Konstruktion von Blechteilen für das Abkanten berücksichtigt werden?
Die gute Nachricht: Um die Erstellung der Blechabwicklung sowie die korrekten Verkürzungswerte und K-Faktoren müssen Sie sich nicht kümmern – das übernimmt das Programmier- und Konstruktionsteam von Unimec. Dank langjähriger Erfahrung weiss Unimec genau, welches Blechmaterial in welcher Dicke mit welcher Stempel-Matrizen-Kombination pro Biegung wie stark verkürzt werden muss.
Mit modernen, spezialisierten CAD Blechabwicklungsprogrammen werden präzise Abwicklungen erstellt, damit das Biegeteil später exakt nach den vorgegebenen Toleranzen gefertigt werden kann.
Bei der Wahl des Biegeradius stehen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Eine Faustformel lautet:
Biegeradius ≥ Blechstärke
Ein grösserer Radius kann durch verschiedene Fertigungsmöglichkeit problemlos realisiert werden. In vielen Fällen sind auch kleinere Biegeradien machbar. Damit wir prüfen können, ob der gewünschte Radius für Ihr Biegeteil realisierbar ist, empfehlen wir, unser Team frühzeitig zu kontaktieren.
Wie gross müssen Löcher beim Laserschneiden von Blechteilen in der Blechbearbeitung mindestens sein, damit sie sauber und präzise gefertigt werden können?Welche Biegewerte muss ich bei der Konstruktion verwenden?
Die minimale Lochgrösse beim Laserschneiden von Blechteilen in der Blechbearbeitung hängt in erster Linie vom Material und der Materialdicke ab. Uns ist es ein grosses Anliegen, unserer Kundschaft Blechteile mit sauber geschnittenen Schnittkanten zu liefern. Deshalb ist es bereits in der Konstruktion wichtig, gewisse Vorgaben zu beachten.
Der CO2-Laser hat den grossen Vorteil, dass die Schnittqualität von Laserteilen sehr hoch ist. Zu kleine Löcher können jedoch von der Laserschneidmaschine nicht sauber geschnitten werden. Deshalb verwenden wir folgende Faustregel:
minimaler Lochdurchmesser = Blechstärke
In vielen Fällen kann diese Faustregel jedoch unterschritten werden. Wir prüfen gerne, ob kleinere Löcher in Ihren Blechteilen realisiert werden können.
Zusätzlich bietet Unimec durch die mechanische Fertigung mit verschiedensten CNC-Fräsmaschinen weitergehende Möglichkeiten, auch sehr kleine Bohrungen präzise in Ihre Laserteile und Biegeteile einzubringen. Die mechanische Fertigung bei Unimec erweitert die Bearbeitungsmöglichkeiten an Blechteilen erheblich. So lassen sich auch exakte Passungen, Senkungen, Gewinde, Taschen, Schweissnahtvorbereitungen und viele weitere Bearbeitungen an Blechteilen umsetzen.
Wie genau können Toleranzen beim Laserschneiden von Blechteilen in der Blechbearbeitung eingehalten werden?
Beim Laserschneiden von Blechteilen in der Blechbearbeitung lassen sich Toleranzen sehr präzise einhalten, da der CO2-Laser exakte und wiederholbare Schnitte ermöglicht. Typischerweise können Toleranzen im Bereich von ±0,1 bis ±0,3 mm erreicht werden, abhängig von Materialart, Materialdicke und Schnittgeometrie. Dünnere Bleche erlauben engere Toleranzen, während bei dickeren Blechen geringfügig grössere Abweichungen möglich sind.
Sind aus konstruktiven Gründen Toleranzen notwendig, die durch das Laserschneiden allein nicht realisiert werden können, hat Unimec die Möglichkeit, Blechteile nach dem Laserschneiden mechanisch auf CNC-Fräsmaschinen nachzuarbeiten, um höchste Präzision sicherzustellen.
Die Kombination aus CO2-Lasertechnologie und mechanischer Fertigung ermöglicht es Unimec, sowohl kleine als auch komplexe Blechteile mit hoher Masshaltigkeit und bester Qualität zu liefern.
Wie kurz darf eine Lasche beim Abkanten und Biegen von Blechteilen minimal sein?
Die minimale Länge einer Lasche beim Abkanten und Biegen von Blechteilen wird in erster Linie durch die Blechdicke bestimmt. Sie ist entscheidend, da die Blechdicke bestimmt, welche Matrize mit welcher Gesenkweite beim Abkanten verwendet werden kann. Dünnere Bleche ermöglichen kürzere Laschen, während bei dickeren Blechen längere Schenkel erforderlich sind, um die Form stabil und masshaltig zu biegen. Zusätzlich wirken sich die Materialart und die Geometrie des Bauteils auf die minimale Laschenlänge aus.
Als Richtwert kann folgende Formel verwendet werden:
Minimale Länge in mm (Innenmass) = (Blechdicke x 6) / 2 + 1 mm
Sind aus konstruktiven Gründen sehr kurze Laschen notwendig, die durch das Abkanten allein nicht umgesetzt werden können, bietet Unimec die Möglichkeit, diese im Nachgang mechanisch auf CNC-Fräsmaschinen nachzuarbeiten. So lassen sich auch sehr kurze Schenkellängen präzise fertigen.
Wie nah darf ein Loch beim Abkanten und Biegen von Blechteilen an einer Biegekante liegen?
Der Abstand hängt zum grossen Teil von der Blechstärke ab, da diese die Wahl der Matrize und der Gesenkweite beim Abkanten bestimmt. Liegt ein Loch zu nahe an der Biegekante, kann es sich während des Biegens oder Abkantens verziehen, was die Masshaltigkeit beeinträchtigen würde.
Der minimale Abstand eines Lochs zur Biegekante beim Abkanten und Biegen von Blechteilen lässt sich mit folgender Faustformel berechnen:
Minimaler Abstand (Innenmass in mm) = (Blechdicke x 6) / 2 + 1
Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten, Löcher näher an die Biegekante zu bringen, als die Faustregel vorgibt:
- Entlastungsschlitz beim Laserschneiden:
Im Bereich des Loches, das zu nahe an der Biegekante liegt, kann ein Entlastungsschlitz angebracht werden. Dieser verhindert beim Abkanten, dass sich das Loch verzieht. Nach dem Biegen kann der Schlitz, falls erforderlich, durch Schweissen verschlossen und verschliffen werden.
- Mechanische Nachbearbeitung auf CNC-Fräsmaschine:
Alternativ kann das Loch nach dem Biegen präzise durch CNC-Fräsen gebohrt oder gefräst werden. So lassen sich Bohrungen sehr nahe an oder sogar im Bereich der Biegekante realisieren, ohne die Stabilität des Blechteils zu beeinträchtigen.